Das System - Punktmelder

Bei Punktrauchmeldern wird der Scorpion-Raucherzeuger dauerhaft hinter oder neben dem Punktmelder angebracht. Bis zu 128 Scorpion-Geräte können pro Kabelleitung mit einer maximalen Länge von 2000 Metern montiert werden. Es können so viele Verkabelungen installiert werden, wie der Standort benötigt. Die Scorpion-Verkabelung ist als Stichleitung ausgeführt.  Wobei jedes Scorpion-Gerät bei Bedarf Leitungsterminierung bietet (anders als bei Ringleitungen muss das Kabel nicht zur Zugangsstelle zurückgeführt werden).

Das Scorpion-System wird nur zur Zeit der Prüfung mit Energie versorgt und aktiviert, wenn die Steuereinheit  (die gleichzeitig die Energieversorgung und Datenübertragung liefert) an der Zugangsstelle an das Scorpion-System angeschlossen wird. Die Steuerungseinheit fragt das Scorpion-System ab und zeigt die Anzahl der an die Zugangsstelle angeschlossenen Scorpion-Prüfköpfe sowie Gruppen- und Standortinformation an. Die Übertragung der Inbetriebnahme- und Prüfergebnisdaten wird ebenfalls von der Steuereinheit vorgenommen, die eine Kapazität zur Speicherung von bis zu 10.000 Prüfergebnissen besitzt.

Die automatische Überwachung der Alarmaktivierung wird durch eine galvanisch getrennte Verbindung zwischen jedem Scorpion-Prüfkopf und dem LED-Ausgang des zugehörigen Punktmelders erreicht. Diese Anzeige, dass der Alarm ausgelöst wurde, ermöglicht die sequentielle Ansteuerung von Scorpion zur automatischen Prüfung aller Melder im System (falls gewählt), die Rückmeldung der Melderauslösung und die Aufzeichnung der Alarmverzögerung. Nach Ende der Prüfung bläst Scorpion mit Hilfe eines Gebläses den Melder frei und ermöglicht somit ein rasches Zurücksetzen des Melders.